HERFORD - aktuell


Alkohol- und DrogenkontrollenKreis Herford -

Alkohol- und Drogenkontrollen zwischen den Feiertagen und zu Silvester

Zu Silvester werden wieder viele Menschen im Kreis Herford zusammenkommen, um gemeinsam den Jahreswechsel zu feiern. Ein freudiges Ereignis, bei dem vielfach Alkohol getrunken wird. Unverantwortlich wird es nur dann, wenn nach dem übersteigerten Verzehr von Alkohol noch ein Kraftfahrzeug bewegt wird. Dieses gilt natürlich auch für den Konsum von Drogen, wobei hier schon der Besitz in der Regel eine Straftat beinhaltet.

"Bereits geringe Mengen Alkohol oder Drogen im Blut erhöhen das Unfallrisiko um ein Vielfaches. Wer sich unter Einfluss von Alkohol oder Drogen ans Steuer setzt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch seine Mitmenschen", erklärt der Leiter der Direktion Verkehr, Erster-Polizeihauptkommissar Albert Meier.

Wird ein Fahrzeugführer unter Alkoholeinwirkung erwischt, kann dies neben der Geldstrafe zum Verlust des Führerscheins führen. So geschehen bei einem 28-jährigen Fahrer aus Herford, der am frühen Mittwochmorgen (27.12.) mit seinem Ford auf der Sachsenstraße in Richtung Ahmser Straße in Herford unterwegs war. An der Einmündung fuhr er aufgrund seiner starken Alkoholisierung anstatt nach links oder rechts geradeaus in eine Grundstücksmauer. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten Alkoholgeruch bei dem Fahrer fest, sodass eine Blutprobe angeordnet wurde. Neben der zu erwartenden Strafe musste der Alkoholisierte seinen Führerschein an die Polizei übergeben. Darüber hinaus war der Fiesta nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 5.500 Euro.

"Fahrten mit Kraftfahrzeugen unter dem Einfluss berauschender Mittel sind immer noch eine der Hauptunfallursachen. Die Polizei im Kreis Herford verstärkt die Kontrollen der Verkehrsteilnehmer zu Silvester", kündigt der Leiter der Direktion Gefahrenabwehr / Einsatz Polizeidirektor Christian Brenski an.

Beachten Sie, dass es auch für nicht motorisierte Fahrradfahrer Promillegrenzen gelten. Benutzt jemand ein Fahrrad, obwohl er eine höhere Blutalkoholkonzentration als 1,6 Promille hat, droht der Verlust des Autoführerscheins. Unterschätzen Sie nicht den Restalkohol. Geben Sie Ihrem Körper die Chance den Alkohol im Blut abzubauen, bevor Sie sich ans Steuer setzen.

Die Polizei des Kreises Herford wünscht allen Verkehrsteilnehmern einen Guten Rutsch und ein sicheres und gesundes 2018.