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Auszeichnung für den Evangelischen KindergartenHerford -

Kreis der guten Beispiele: Auszeichnung für den Evangelischen Kindergarten Schwenningdorf

v.l.: Der KitaBus aus Schwenningdorf wird ausgezeichnet: Mit den Kindern freuen sich hinten v.l. Sarah Sierig (Klimaschutzmanagerin Gemeinde Rödinghausen), Reinhild Gering (Erzieherin), Christine Limberg (Leitung Kindergarten), Regine Henneken (Kirchenkreis Herford, Träger Kita), Ole Hummel (Klimaschutzmanager, Kreis Herford), Jürgen Müller (Landrat, Kreis Herford), Ernst-Wilhelm Vortmeyer (Bürgermeister Rödinghausen) und Andreas Block (Busfahrer Grundschulbus)

v.l.: Der KitaBus aus Schwenningdorf wird ausgezeichnet: Mit den Kindern freuen sich hinten v.l. Sarah Sierig (Klimaschutzmanagerin Gemeinde Rödinghausen), Reinhild Gering (Erzieherin), Christine Limberg (Leitung Kindergarten), Regine Henneken (Kirchenkreis Herford, Träger Kita), Ole Hummel (Klimaschutzmanager, Kreis Herford), Jürgen Müller (Landrat, Kreis Herford), Ernst-Wilhelm Vortmeyer (Bürgermeister Rödinghausen) und Andreas Block (Busfahrer Grundschulbus)
 

 

Am 17. April 2018 wurde der Evangelische Kindergarten Schwenningdorf für sein Engagement für den Klimaschutz im Kreis Herford in den „Kreis der guten Beispiele“ aufgenommen.

Die Kampagne „Kreis der guten Beispiele“ zeichnet Projekte mit Beispiel-Charakter im Kreis Herford aus, welche dem aktiven Klimaschutz dienen. In der aktuellen Prämierungsrunde ist jetzt auch der Evangelische Kindergarten Schwenningdorf ausgezeichnet worden: In Schwenningdorf dürfen schon Vierjährige alleine mit dem Bus zum Evangelischen Kindergarten und wieder nach Hause fahren. Dank des Engagements und der guten Zusammenarbeit von Kindergarten, Eltern und des Busfahrers können somit die Bring-und-Hohl-Fahrten mit diversen „Elterntaxis“ durch einen Bus ersetzt werden.

Der motorisierte Individualverkehr ist im Kreis Herford eines der größten Klimaschutzprobleme. Und in Schwenningdorf zeigen die Kleinen den Großen, dass Alltagswege durchaus klimaschonend zurückgelegt werden können. Und zugleich entwickeln sie Selbständigkeit und Verantwortungsgefühl – und darauf dürfen sie stolz sein! Aber auch ohne die engen Absprachen zwischen allen Beteiligten gäbe es diese Möglichkeit so nicht, und es ist schön, im Kreis Herford so viel Engagement im Klimaschutz zu erleben und dieses in den Kreis der guten Beispiele aufzunehmen.

Der „Kreis der guten Beispiele“ ist Teil des kreisweiten Klimaschutzkonzeptes, das 2015 im Kreistag politisch beschlossen wurde. Der Kreis Herford hat sich darin zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 die CO2-Emissionen um 30% im Vergleich zum Niveau von 2012 zu reduzieren.
Das Konzept beinhaltet eine Vielzahl weiterer Maßnahmen. Ein großer Bereich stellt die Öffentlichkeitsarbeit dar. Deswegen ist das Kreisklimaschutzmanagement im Mai 2017 mit der Kampagne „Kreis der guten Beispiele“ gestartet. Diese Auszeichnung ist bereits die Siebte und es werden weitere folgen, so Landrat Jürgen Müller: “Über die Kampagne „Kreis der guten Beispiele“ suchen wir gute Beispiele von Unternehmern, Vereinen aber vor allem auch von Bürgerinnen und Bürger im Kreis Herford. Denn Klimaschutz fängt vor der eigenen Haustür an und ist für uns vorbildlich, besonders wenn es nachahmenswert ist“.
Einmal im Quartal werden zwei bis drei gute Beispiele geprüft, ausgewählt und anschließend auch prämiert. Es können weiterhin gute Beispiele eingereicht werden! Zudem ist ein offizieller Festakt mit allen Prämierten im Kreishaus geplant. (Text und Foto: Kreis Herford)
Weitere Infos und Bewerbungen unter:
klimaschutz@kreis-herford.de oder bei Ole Hummel, Tel. 05221-13-1352, www.kreis-herford.de/klimaschutz