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„Herford Airport – Schlimmer geht immer“Herford -

„Herford Airport – Schlimmer geht immer“

Der Flughafen Herford macht sich bereit für einen weiteren Tag in Hektik, Reisefieber mit kleineren und größeren Katastrophen: Der Zoll macht sich auf die Suche nach einem verschwundenen Pinguin. Die ganze Pinguinfamilie rückt an, um ihn zu su-chen. Desweilen wundern sich die Reinigungskräfte, dass der Flughafen jeden Morgen aufs Neue so aussieht, als ob in der Nacht eine Monstercombo ihr Unwesen getrieben hätte. Und tatsächlich finden sich äußerst verdächtige Spuren in der Abflughalle.


Das Kindermusical von Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg und Musikschule Herford in der Reihe 123 im Rampenlicht spielte in diesem Jahr an einem Flughafen. Die gemeinsamen Aufführungen des Stückes „Herford Airport – Schlimmer geht immer“ von 26 angehenden Kinderpflegern und über 100 Kindern finden seit 2015 in der Au-la des Berufskollegs statt und waren auch in diesem Jahr komplett ausgebucht.
Die Details der Rahmenhandlung hatte die Oberstufe im Bildungsgang Kinderpflege des evangelischen Berufskollegs auf einer Klassenfahrt ins Jugendhaus Hardehau-sen entwickelt. Die Theaterpädagoginnen Catrin Mawick und Britta Bornhöft-Graute ist erneut ein „Wunder“ (Klassenlehrerin Monika Heinis) gelungen: Aus Schülern des Berufskollegs und Kindern der Musikschule ein Team zu machen, dass gemeinsam ein Stück entwickelt und sich gegenseitig durch kleine Hänger trägt. War die einzige gemeinsame Probe mit den Kindern der musikalischen Früherziehung, von Kinder-chor und Kinderorchester der Musikschule noch etwas unrund, so klappte die Auffüh-rung reibungslos. Dank einer Förderung durch das Landesprogramm Kultur und Schule haben die angehenden Kinderpfleger das Bühnenbild und die Kostüme wie-der unter der liebevollen Anleitung der Bielefelder Künstlerin Suzanne Austin gestal-tet.

„Herford Airport – Schlimmer geht immer“

Für viele Kinder und Kollegiaten war es der erste Auftritt vor Publikum. „Den Umgang mit Lampenfieber zu lernen, nützt in jedem Alter“, waren sich Musikschulleiter Tho-mas Steingrube und Schulleiter Gert Flörke einig.