HERFORD - aktuell


Neubau der Brücke am SchäferwegRödinghausen -

Mit dem ersten Spatenstich startete Landrat Jürgen Müller offiziell den Baubeginn der neuen Brücke über die Bahnstrecke Bünde-Melle in Rödinghausen-Ostkilver. Statt des bisherigen  vielbefahrenen Bahnübergangs wird eine knapp 60 Meter lange Brücke über die Schienen führen, sie soll im Sommer 2018 fertiggestellt sein.

 

Es hat begonnen der erste Spatenstich ist gemacht

v.l. Landrat Jürgen Müller, Arne Eichler (DBNetz), Andreas Balzar (Bauunternehmung Scheidt), Annika Pauls (Wirtschaftsförderung Rödinghausen), Christian Zierau (Baudezernent Kreis Herford), Dr. Klaus Bockermann (Ingenieurbüro Enger), Andre Klause (Ingenieurbüro Bockermann), Bernd Flagmeier (Bauleiter Kreis Herford), Thomas Kortfunke (Bauunternehmung Scheidt)

 

Der Bahnübergang wird aufgehoben und durch ein Brückenbauwerk ersetzt. Die Brücke entsteht rund 90 m weiter östlich. Die Brücke führt zukünftig über die Bahnlinie Bünde-Melle in Rödinghausen und über die Osnabrücker Straße. Für die Bauzeit hat der Kreis Herford ein digitales Bautagebuch eingerichtet. Es informiert aktuell über den Stand der Baumaßnahme und anstehende Umleitungen. www.baustellentagebuch.de/bahnbruecke-roedinghausen oder www.baustellentagebuch.de/bbr Die Baumaßnahme wird in Kooperation mit der Gemeinde Rödinghausen zum Neuanschluss des Studieker Weges durchgeführt. Es handelt sich um eine Eisenbahnkreuzungsmaßnahme zur Aufhebung des gefährlichen Bahnüberganges am Schäferweg. Kreuzungspartner ist, als Vertreter der Bahn, die DB Netz AG, Hannover. Mit den Planungen der Maßnahme sowie der Bauüberwachung wurde die Bockermann Fritze IngenieurConsult GmbH aus Enger beauftragt. Die Vorplanung: Die Planungsentwicklung hat mit den ersten Vorgesprächen mit der Gemeinde Rödinghausen ab dem Jahr 2000 bereits einen langen zeitlichen Vorlauf. Es wurden Verkehrszählungen und Verkehrsuntersuchungen durchgeführt sowie insgesamt mehr als 10 Varianten zum möglichen Trassenverlauf untersucht. Die Variante, die nun gebaut wird, hat sich letztendlich unter den Aspekten Realisierbarkeit und Kosten als günstigste Variante erwiesen. Wegen der unterschiedlichen Zuständigkeiten war bis zum Baubeginn ein umfangreicher Planungs- und Abstimmungsaufwand notwendig.

In den vielen Abstimmungen und Vereinbarungen waren unter anderem beteiligt: · Gemeinde Rödinghausen (mit der zugehörigen Anbindungsmaßnahme des Studieker Weges sowie mit den von der Baumaßnahme betroffenen Anliegerfamilien.)

  • DB Netz AG (die der Maßnahme mit Aufhebung des Bahnübergangs Schäferweg zugestimmt hat und Kreuzungspartner ist.)
  • Landesbetrieb Straßenbau NRW (der dem Vorhaben mit Neuanschluss an die L546 ebenfalls zugestimmt hat)
  • Bezirksregierung Detmold (von der das Planrechtsverfahren durchgeführt wurde und von der ein Kostenanteil gefördert wird.)
  • Stadt Bünde · Bez. Reg. Arnsberg (wegen Kampfmittel)
  • Versorgungsträger