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Inge Höger uns Landrat Jürgen Müller im Gespräch über wichtige Kreisthemen

Inge Höger und Landrat Jürgen Müller im Gespräch

Die Flüchtlingspolitik, der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) oder die ärztliche Versorgung im ländlichen Bereich waren gemeinsame Gesprächsthemen zwischen der Bundestagsabgeordneten Inge Höger (DIE LINKEN) und Landrat Jürgen Müller.

Landrat Jürgen Müller versucht mit allen Bundestags- und Landtagsabgeordneten ins Gespräch zu kommen: „Egal welche Parteizugehörigkeit jemand hat, es ist wichtig selber aktiv zu sein und ins Gespräch zu kommen“, betont Müller. Gespräche mit Abgeordneten seien wichtig, um sich über die Situation im Kreis Herford auszutauschen, Probleme zu diskutieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Ein Thema, das alle Parteien beschäftigt ist die Flüchtlingspolitik. Bundestagsabgeordnete Inge Höger: „Kollektive Abschiebungen sind unserer Meinung nach nicht menschlich, deshalb fordern wir die Einzelfallprüfung“. Inge Höger hat Landrat Müller in dem Gespräch aufgefordert, bei Abschiebungen alle kreisgegebenen Möglichkeiten im Sinne der Menschlichkeit auszuschöpfen.

Ein wichtiges Kreisthema ist auch der öffentliche Personennahverkehr – Inge Höger hat in dem Gespräch nachgefragt, ob Linien neu ausgeschrieben werden und unter welchen Bedingungen. Sie machte deutlich, dass bei einer Ausschreibung auf eine angemessene Bezahlung der Busfahrerinnen und Busfahrer Wert gelegt werden soll. Auch aus Klimaschutzgründen müsse der Individualverkehr reduziert werden. Beide waren sich schnell einig: Die Zukunft liegt hier im ÖPNV, aber auch in Car-Sharing Modellen oder Fahrgemeinschaften – nur so könne auch die CO2-Bilanz verringert werden.

Ein weiterer Punkt ist die ärztliche Versorgung im Kreisgebiet – „die Ausbildung von Medizin-Studenten am Klinikum ist eine Chance, um die ärztliche Versorgung für die Zukunft zu sichern“, betont Müller. Die Bevölkerung im Kreisgebiet wird älter, es werden mehr Ärztinnen und Ärzte und auch Betten in den Krankenhäusern gebraucht. „Der Bettenabbau in den Kliniken im Kreis Herford darf nicht sein“, sagt Müller. Er bittet Frau Höger sich auf der Bundesebene dafür einzusetzen, keine weiteren Krankenhausbetten abzubauen. (Text und Bild: Kreis Herford)