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Vorerst eine ÜbergangslösungHiddenhausen -

Vorerst eine Übergangslösung die neue gebrauche mobile Atemschutzstrecke

Die mobile Atemschutzstrecke (Mobas) offiziell in Betrieb in der Feuerwehrzentrale ist seit heute in Betrieb. Dort werden voraussichtlich bis 2020 jährlich rund 1000 Feuerwehrleute aus dem Kreisgebiet auf ihre körperliche Leistungsfähigkeit getestet. Mit ordentlich Gepäck und Sauerstoffmaske geht es aufs Rad, aufs Laufband, auf die Endlosleiter und dann auch noch durch enge verrauchte Gänge.
 
Die Anlage ist eine Übergangslösung, bis die neue feste Anlage errichtet ist – damit ist 2020 zu rechnen. Die alte Atemschutzanlage in der Feuerwehrzentrale ist aus baulichen und sicherungstechnischen Mängeln (u.a. Schimmelbefall) geschlossen worden.
 
Die Mobas ist eine gebrauchte Anlage und war zuvor bei der Berufsfeuerwehr Hamburg im Einsatz. Sie ist 17 Jahre alt und kostet den Kreis 95.000€. Zur Anlage gehört ein Zugfahrzeug mit verbauter Atemschutzanlage auf einem Sattelhänger. Die Anlage wird zunächst in einer der Hallen in der Feuerwehrzentrale stehen – im Sommer ist ein Außenstandort geplant.
 
Thomas Twelsiek und Jan Hendrik Schulte haben heute vor Ort den ersten Atemschutztrupp gestellt, der die Anlage im Kreis Herford durchläuft. Am 03.03. wird die Löschgruppe Bieren die ersten Leistungsnachweise in der Anlage erbringen.